☜ Stop in the middle of no-where, Secwepecu'lécw alias Shuswap Territory, B.C., Kanada, 2019, Photo R. Gleu
In meinem persönlichen Werdegang stand die kontinuierliche Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Denk- und Lebensweisen von Anfang an im Zentrum: meine leiblichen Eltern haben beide Ethnologie studiert und sind, bzw. waren, sehr musikaffin. Beides gebürtige Deutsche, die sich sehr zu anderen Kulturen hingezogen fühlten. So bekam ich nach ihrer Scheidung eine französische Stiefmutter und einen chilenischen Stiefvater.
Dieses spiegelt sich auch in meinen wissenschaftlichen Forschungen wider: nach einem Grundstudium "Sozialwissenschaften und Administration" orientierte ich mich in Richtung Geschichte und Ethnologie und habe mich dann im Rahmen meines Magisters für die Musikethnologie entschieden.
Schon während meiner ersten Felforschungsaufenthalte bei den Secwépemc Anfang der 1990er wiesen mich diese auf ihr eigenes, sehr komplexes Zugangsrechtssystem zu jeglicher Form von Wissen hin. So kam die Rechtsanthropologie zu meinen Interessen hinzu und meine Dissertation beschäftigte sich mit dem Zusammenhang zwischen diesem indigenem Zugangsrechtssystem, ihren Gesängen und der Verwaltung ihrer natürlicher Ressourcen.
1998 trat meine Tochter in mein Leben und ich wurde zur alleinerziehenden Mutter. Von da an stellte sich zusätzlich für mich die Frage: wie kann ich sie als Mutter, die selber in verschiedenen Kulturen aufgewachsen ist und diese Erfahrung ihrer Tochter weitergeben möchte, in diesem Lernprozess durch verschiedene Länder hinweg am besten begleiten, unterstützen, stärken? Mein Interesse für Pädagogik war endgültig geweckt und ich konnte durch meine Tochter und durch verschiedenste Projekte mit Kindern und Jugendlichen aus den unterschiedlichsten Kulturen meine Kompetenzen in diesem Bereich ausbauen. Eine "Feuerprobe" dabei war die Aufgabe, unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen, die in Konstanz zwischen 2015 und 2018 in Obhut genommen wurden, zunächst in kürzester Zeit Grundkenntnisse in Deutsch zu vermitteln, später auch auf die anfallenden schulischen Prüfungen vorzubereiten.
Dieses spiegelt sich auch in meinen wissenschaftlichen Forschungen wider: nach einem Grundstudium "Sozialwissenschaften und Administration" orientierte ich mich in Richtung Geschichte und Ethnologie und habe mich dann im Rahmen meines Magisters für die Musikethnologie entschieden.
Schon während meiner ersten Felforschungsaufenthalte bei den Secwépemc Anfang der 1990er wiesen mich diese auf ihr eigenes, sehr komplexes Zugangsrechtssystem zu jeglicher Form von Wissen hin. So kam die Rechtsanthropologie zu meinen Interessen hinzu und meine Dissertation beschäftigte sich mit dem Zusammenhang zwischen diesem indigenem Zugangsrechtssystem, ihren Gesängen und der Verwaltung ihrer natürlicher Ressourcen.
1998 trat meine Tochter in mein Leben und ich wurde zur alleinerziehenden Mutter. Von da an stellte sich zusätzlich für mich die Frage: wie kann ich sie als Mutter, die selber in verschiedenen Kulturen aufgewachsen ist und diese Erfahrung ihrer Tochter weitergeben möchte, in diesem Lernprozess durch verschiedene Länder hinweg am besten begleiten, unterstützen, stärken? Mein Interesse für Pädagogik war endgültig geweckt und ich konnte durch meine Tochter und durch verschiedenste Projekte mit Kindern und Jugendlichen aus den unterschiedlichsten Kulturen meine Kompetenzen in diesem Bereich ausbauen. Eine "Feuerprobe" dabei war die Aufgabe, unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen, die in Konstanz zwischen 2015 und 2018 in Obhut genommen wurden, zunächst in kürzester Zeit Grundkenntnisse in Deutsch zu vermitteln, später auch auf die anfallenden schulischen Prüfungen vorzubereiten.
Mein Seminarangebot baut auf diesen theoritischen Auseinandersetzungen und praktischen Erfahrungen auf und umfasst folgende Themen:
Alle Seminarinhalte werden nach Bedarf zusammengestellt und können z.B. auch als firmeninterne Weiterbildung ausgerichtet werden.
Alle Seminare können auf Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch oder Spanisch abgehalten werden.
Habe ich Ihr Interesse geweckt?
Dann kontaktieren Sie mich sehr gerne für mehr Details unter: kontakt@ninareuther.eu
Danke!
- Kulturelle Aneignung vs. Kulturelle Wertschätzung
- Formen interkultureller (Miss-)Kommunikation
- Interkulturelle Konfliktlösung
- Indigene Rechtssysteme am Beispiel Nordamerikas
- Gemeinsamkeiten und Gegensätze zwischen indigenen und europäisch-stämmigen Denksystemen
- Interkulturelle Pädagogik
- Musik als mündliches Überlieferungssystem von kulturellem Wissen
Alle Seminarinhalte werden nach Bedarf zusammengestellt und können z.B. auch als firmeninterne Weiterbildung ausgerichtet werden.
Alle Seminare können auf Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch oder Spanisch abgehalten werden.
Habe ich Ihr Interesse geweckt?
Dann kontaktieren Sie mich sehr gerne für mehr Details unter: kontakt@ninareuther.eu
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